Warum können viele kleine Unternehmen keine wirklich erfahrenen Facebook-Media-Buyer ausbilden?
Es liegt weder an mangelnden Fähigkeiten der Mitarbeiter noch daran, dass Facebook zu schwierig ist. Vielmehr können kleine Unternehmen ihren Media-Buyern oft nicht die Voraussetzungen für ihre Entwicklung bieten. Viele Unternehmen stellen einen Facebook-Media-Buyer ein – und was soll er täglich tun?
Anzeigen schalten, Creatives austauschen, Werbetexte ändern, Budgets anpassen und dann täglich CPM, CPC und die Kosten pro Anfrage überwachen.
Werden die Anzeigen zu teuer, verlangt der Chef, dass du sie stoppst. Bleiben Anfragen aus, sollst du etwas ändern. Wenn einige hundert US-Dollar ausgegeben wurden, ohne Ergebnisse zu erzielen, beginnt der Chef, dich infrage zu stellen. Am Ende lernt dieser Media-Buyer nur, wie er Kritik vermeidet, statt wie man Anzeigen gut macht.
Ein wirklich erfahrener Media-Buyer braucht hingegen große Budgets und zahlreiche Möglichkeiten zum Testen und Ausprobieren.
Unterschiedliche Produkte, Länder, Creatives und Zielgruppen müssen kontinuierlich getestet werden. Er muss viele Misserfolge erlebt haben, um zu wissen, wann das Budget erhöht werden sollte, wann weiter getestet werden muss und wann Verluste sofort begrenzt werden müssen. Ein wirklich erfahrener Facebook-Media-Buyer entsteht daher nicht in einem Schulungskurs.
Er wird durch echte Budgets, reale Märkte und echte Kunden geprägt. Was meinst du also: Wird ein hervorragender Facebook-Media-Buyer vom Chef ausgebildet oder durch den Markt geschult? Diskutiere gerne in den Kommentaren.
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