Herr Wang, unsere Baggerteile sollen nach Russland exportiert werden. Ich plane, Google zu nutzen, um nach Agenten und Kunden zu suchen – weltweit einsetzbar und hocheffizient!
Die Idee ist gut, aber in Russland ist dieser Weg umständlich. Wussten Sie, dass der lokale Gigant Yandex in Russland über 60% des Suchmaschinenmarktes beherrscht – das ist zwei- bis dreimal so viel wie Google? Privatpersonen und Einkäufer vertrauen darauf.
B: Was? Der Unterschied ist so groß? Sind das nicht alles Suchmaschinen?
A: Genau darum geht es! Russische Kunden suchen nach „стройматериалы“ (Baumaterialien) oder „запчасти для техники“ (Maschinenteile) – sie verwenden russische oder sogar lokale Dialektbegriffe auf Yandex. Dessen Algorithmen verstehen russische Grammatik und Flexion besser, die Ergebnisse sind präziser.
B: Können wir nicht einfach die Schlüsselwörter mit Google übersetzen und dann suchen?
A: In unserer Maschinenbaubranche kann eine falsch übersetzte Typenbezeichnung oder ein Fachbegriff Kunden in die Irre führen. Wer auf Yandex aktiv nach diesen Fachbegriffen sucht, sind gezielte Käufer mit hoher Kaufabsicht.
B: Ich verstehe... Es geht also nicht um „welche besser ist“, sondern „welche passender ist“.
A: Genau! Besonders für Maschinen- und Baumaterialien sind unsere Zielkunden hochspezialisiert. Für aktive Akquise müssen wir im richtigen Teich fischen. In Russland ist Yandex der größte und fischreichste Teich.
B: Wie gehen wir konkret vor? Hier scheint es viele Stolpersteine zu geben.
A: Die Suchkanäle und Keyword-Strategien für den russischen Markt lassen sich nicht in zwei Sätzen erklären. Wenn Sie gerade den russischsprachigen Markt erschließen, klicken Sie auf mein Profil für ein persönliches Gespräch – wir besprechen die Details.
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