Am 28. Juli 2026 veröffentlichte das vietnamesische Ministerium für Industrie und Handel (MOIT) die „Richtlinie zur Transparenz grenzüberschreitender B2B-Digitalplattformen“ und präzisierte damit die Compliance-Anforderungen an Websites, die sich an vietnamesische Unternehmen im Beschaffungsbereich richten. Für Websites chinesischer Hersteller und andere grenzüberschreitende B2B-Websites liegt der entscheidende Punkt dieser Entwicklung nicht nur in der Ergänzung einer weiteren Seite, sondern darin, dass die Sprachversionen von Compliance-Dokumenten der Lieferanten, deren Darstellung auf der Website sowie überprüfbare Download-Materialien nun unmittelbar mit der Empfehlung zur Aufnahme in Beschaffungskataloge vietnamesischer Staatsunternehmen verbunden sind.

Nach den bisher veröffentlichten Informationen hat das vietnamesische Ministerium für Industrie und Handel (MOIT) am 28. Juli 2026 die „Richtlinie zur Transparenz grenzüberschreitender B2B-Digitalplattformen“ bekannt gegeben.
Die Richtlinie verlangt, dass alle unabhängigen Websites, die sich an vietnamesische Unternehmen im Beschaffungsbereich richten, einschließlich der Websites chinesischer Hersteller, an auffälliger Stelle auf der Seite „About Us“ oder „Compliance“ eine vietnamesische Version des „Verhaltenskodex für Lieferanten“ einbinden.
Zu den bestätigten Inhalten des Kodex gehören Bestimmungen zu Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und Antikorruption.
Darüber hinaus müssen die betreffenden Websites einen Download-Link für eine PDF-Datei mit überprüfbarer Signatur bereitstellen. Das Dokument muss von einem vietnamesischen Notariat beglaubigt oder über die VINA-ISO-Plattform verifiziert werden.
Websites, die diese Anforderungen nicht erfüllen, können nicht für die Aufnahme in Beschaffungskataloge vietnamesischer Staatsunternehmen empfohlen werden.
Analysen zufolge könnten Hersteller und Marken-Websites, die sich direkt an vietnamesische Beschaffungskunden richten, zuerst betroffen sein. Der Grund dafür ist, dass sich die neuen Anforderungen unmittelbar auf die Seiteneinstellungen unabhängiger Websites, die Sprachversionen von Dokumenten und die Verifizierungsmethode für Download-Materialien beziehen. Die ersten Auswirkungen zeigen sich daher bei der Compliance-Darstellung auf der Website, beim Vertrauensaufbau vor der Beschaffung und bei den Voraussetzungen für die Aufnahme in bestimmte Beschaffungslisten. Besonders wichtig ist derzeit, dass Unternehmen nicht bei bereits vorhandenen Verhaltenskodizes in chinesischer oder englischer Sprache stehen bleiben, sondern prüfen, ob die vietnamesische Version auf der vorgesehenen Seite platziert wurde und die Anforderung einer „auffälligen Stelle“ erfüllt.
Aus Sicht der Geschäftsprozesse werden auch die Bereiche Beschaffung, Vertriebsentwicklung und Kundenprüfung betroffen sein. Denn diese Regel wirkt sich nicht nur auf die Website-Verantwortlichen aus, sondern kann auch die Einschätzung des Kunden beeinflussen, wie gut ein Unternehmen bei der Compliance vorbereitet ist, wenn Lieferanten zunächst ausgewählt werden. Zu beachten ist, dass der vietnamesische Verhaltenskodex auf der Website und der zugehörige PDF-Download-Link zu den vorgelagerten Materialien gehören können, die Beschaffer bei der Prüfung von Lieferantenunterlagen einsehen.
Auch Unternehmen im Bereich Lieferkettenservices und andere damit verbundene Dienstleister dürften Veränderungen bei der Nachfrage spüren, insbesondere in den Bereichen Website-Erstellung, Aufbereitung von Compliance-Dokumenten, Übersetzung, lokaler Beglaubigung und Unterstützung bei der Dokumentenprüfung. Die Auswirkungen bestehen vor allem darin, dass Unternehmen nicht mehr nur „ein Dokument“ benötigen, sondern die Abstimmung zwischen vietnamesischer Darstellung, überprüfbarer Signatur sowie Beglaubigung oder Plattformprüfung sicherstellen müssen.
Der wichtigste erste Schritt besteht nicht darin, zusätzliche Erläuterungen auszuweiten, sondern zu prüfen, ob die bestehende Unternehmenswebsite in den Bereich unabhängiger Websites fällt, die sich „an vietnamesische Unternehmen im Beschaffungsbereich“ richten. Wenn der vietnamesische Markt bereits ein Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist oder die Website der Ansprache vietnamesischer Beschaffungskunden dient, sollten die Vorbereitung von Seiten und Dokumenten so schnell wie möglich in die Prüfliste aufgenommen werden.
Besonders zu beachten ist derzeit, dass die Anforderung ausdrücklich auf eine auffällige Stelle auf der Seite „About Us“ oder „Compliance“ verweist. Unternehmen dürfen das Dokument daher bei der Umsetzung nicht lediglich in einem tief verlinkten Bereich der Website verstecken. Die vietnamesische Version selbst ist als verbindliches Element zu betrachten und kann nicht durch eine Version in einer anderen Sprache ersetzt werden.
Bei der praktischen Umsetzung konzentrieren sich viele Unternehmen leicht auf die Ergänzung neuer Texte auf der Seite. Diese Information betont jedoch zugleich den PDF-Download-Link mit überprüfbarer Signatur. Unternehmen müssen daher sowohl die Dokumentversion als auch den Unterzeichnungsstatus und die Möglichkeit der Überprüfung nach dem Download kontrollieren, anstatt lediglich einen gewöhnlichen Anhang hochzuladen.
Den bestätigten Informationen zufolge muss das Dokument von einem vietnamesischen Notariat beglaubigt oder über die VINA-ISO-Plattform verifiziert werden. Für Unternehmen umfasst die weitere Vorbereitung daher nicht nur Änderungen an der Website, sondern auch den Dokumentenfluss, die Organisation der Beglaubigung und die zeitliche Planung der externen Bereitstellung von Materialien. Für Unternehmen, die auf Beschaffungschancen bei vietnamesischen Staatsunternehmen angewiesen sind, kann die frühzeitige Umsetzung dieses Schritts unmittelbare Auswirkungen auf die spätere Empfehlung zur Aufnahme in Beschaffungskataloge haben.
Die folgenden Ausführungen stellen Beobachtungen und Analysen dar und enthalten keine zusätzlichen Fakten. Nach derzeitigem Informationsstand lässt sich diese Entwicklung eher als Hinweis darauf verstehen, dass sich die Anforderungen an die Beschaffungszulassung auf die Darstellung im Frontend unabhängiger Websites ausweiten. Früher behandelten Unternehmen Compliance-Dokumente häufig erst bei Offline-Werksaudits, in Qualifikationsunterlagen oder im E-Mail-Austausch. Die aktuelle Anforderung, die vietnamesische Version des „Verhaltenskodex für Lieferanten“ direkt auf der vorgesehenen Website-Seite bereitzustellen und mit einem überprüfbaren PDF-Download zu verknüpfen, zeigt, dass die Website selbst eine unmittelbarere Funktion für die Lieferantentransparenz übernimmt.
Gleichzeitig wirkt diese Entwicklung derzeit eher wie ein klares Umsetzungssignal als wie eine grundsätzlich formulierte Aussage, die ignoriert werden kann. Der Grund liegt darin, dass die bereits bekannt gegebenen Folgen kein abstraktes Risiko darstellen, sondern mit der Empfehlung zur Aufnahme in Beschaffungskataloge vietnamesischer Staatsunternehmen verknüpft sind. Aus Branchensicht bleibt jedoch zu beobachten, ob die zuständigen Behörden nähere Erläuterungen zu „auffälliger Stelle“, „überprüfbarer Signatur“ und dem Verifizierungsprozess veröffentlichen werden.
Zusammenfassend liegt die Bedeutung dieser Information für die Branche nicht darin, dass ein gewöhnlicher Website-Bereich hinzugekommen ist, sondern darin, dass der vietnamesische Markt konkretere Anforderungen an die Compliance-Darstellung grenzüberschreitender B2B-Websites stellt und diese mit der Empfehlung zur Aufnahme in Beschaffungskataloge verknüpft. Für die betreffenden Unternehmen ist dies derzeit eher als zulassungsrelevante Veränderung zu verstehen, die auf Seiten, Dokumente und Verifizierungsprozesse umgesetzt werden muss, und nicht als reine Aktualisierung von Inhalten.
Dieser Artikel wurde auf Grundlage des vom Nutzer bereitgestellten Informationstitels, des Zeitpunkts des Ereignisses und der Ereigniszusammenfassung erstellt. Die bekannten Informationen umfassen den Zeitpunkt der Mitteilung des vietnamesischen Ministeriums für Industrie und Handel (MOIT), den Namen der Richtlinie, die betroffenen Zielgruppen, die Anforderungen an die Seitendarstellung, die Anforderungen an den PDF-Download, die Wege für Beglaubigung oder Verifizierung sowie die Auswirkungen einer Nichterfüllung auf die Empfehlung zur Aufnahme in Beschaffungskataloge.
Informationen dieser Art müssen in der Regel weiterhin anhand offizieller Bekanntmachungen, Unternehmensmitteilungen, Informationen von Branchenverbänden, Berichten maßgeblicher Medien und Dokumenten von Standardisierungsorganisationen quellenübergreifend geprüft werden. Da die Eingabe keinen konkreten Link zu einer offiziellen Quelle enthält, bestätigt dieser Artikel den erweiterten Hintergrund nicht weiter nach außen. Die weiteren offiziellen Aussagen zu den Standards für die Seitendarstellung, der Methode zur Signaturprüfung und den Einzelheiten der VINA-ISO-Verifizierung sollten weiterhin beobachtet werden.
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