KI-Texte (ai копирайтинг) sind Texte, die mithilfe generativer künstlicher Intelligenz auf Grundlage von Anweisungen, Materialien und Kontext erstellt oder überarbeitet werden. Sie kann beim Verfassen von Unternehmensvorstellungen, Produktbeschreibungen, Werbeüberschriften und Social-Media-Inhalten helfen. Flüssig formuliert bedeutet jedoch weder, dass die Informationen stimmen, noch, dass der Text direkt veröffentlicht werden kann.
Für Unternehmen, die Website-Erstellung und Marketing miteinander verbinden, ist sie eher eine Schreibassistenz, die schnell Entwürfe erstellt und klare Aufgaben benötigt. Sie eignet sich zum Strukturieren von Materialien und Ausprobieren verschiedener Formulierungen, sollte aber nicht eigenständig über Produktversprechen, technische Aussagen oder die Marktpositionierung entscheiden.
Ob sich eine Aufgabe für künstliche Intelligenz eignet, hängt nicht in erster Linie von ihrer Länge ab, sondern davon, ob die Informationen eindeutig sind und wie hoch die Folgen eines Fehlers wären. Liegen geprüfte Produktdaten, der Leistungsumfang und die Markenstimme vor, ist es in der Regel verlässlicher, das Tool daraus einen ersten Seitenentwurf erstellen zu lassen, als lediglich einen Produktnamen einzugeben.
Ein Exporthersteller mit vollständigen Produktinformationen kann beispielsweise dieselben Angaben zu einer Produktseiten-Kurzbeschreibung, häufig gestellten Fragen für Einkäufer und einer Anfrage-E-Mail aufbereiten lassen. Für Suchanzeigen lassen sich auch verschiedene Überschriften zur Auswahl erstellen. Jede Variante muss jedoch auf die Inhalte der Landingpage verweisen: In der Anzeige darf keine kostenlose Installation versprochen werden, wenn die Website diese Leistung nicht anbietet.
Auch mehrsprachige Inhalte können zunächst als Entwurf erstellt werden, doch eine flüssige Übersetzung ist nur der Anfang. Eine Produktseite für Einkaufsleiter muss technische Daten, geeignete Einsatzbedingungen und Lieferbedingungen klar erläutern. Auf einer Shopseite für Verbraucher stehen dagegen Nutzungserlebnis, Rückgabe und Kundendienst stärker im Vordergrund. Diese Seiten sind nicht dadurch fertig, dass lediglich der Tonfall angepasst wird.
Empfehlungen zur technischen Auswahl, zum Geltungsbereich von Zertifizierungen, zu Garantiebedingungen und zu Kundenprojekten sollte man dem Tool nicht zum freien Ergänzen überlassen. Insbesondere Aussagen wie „entspricht einer bestimmten Norm“ oder „für alle Umgebungen geeignet“ müssen anhand des konkreten Modells, der Zertifikate und der Projektdokumentation geprüft werden. Was nicht in den Unterlagen steht, darf ein Sprachmodell nicht als Tatsache ergänzen.
Bei integrierten Website- und Marketingprojekten müssen Texte gemeinsam mit Seitenlayout, Traffic-Quellen und Conversion-Zielen betrachtet werden. Die Startseite soll Besuchern schnell vermitteln, was das Unternehmen anbietet. Eine Produktseite soll ihnen helfen, die Eignung einzuschätzen. Eine Werbe-Landingpage wiederum muss das konkrete Anliegen aus der Anzeige aufgreifen. Eine Unternehmensvorstellung auf alle Seiten zu kopieren löst diese unterschiedlichen Anforderungen auch dann nicht, wenn sie noch so natürlich umformuliert wird.
Bei einer Website-Lösung für die Design- und Baubranche, etwa für Innenarchitektur, Renovierung und Architektur, eignen sich Fullscreen-Scrolling, Panoramabanner und Materialraster, um Designkonzepte mit Bildern und kurzen Texten gemeinsam zu vermitteln. Ein langer Unternehmenstext im sichtbaren Einstiegsbereich kann den Lesefluss hingegen unterbrechen. KI kann kurze Überschriften und Projektzusammenfassungen vorschlagen, doch Projektstandort, Materialbezeichnungen und Designzuordnung müssen weiterhin von Menschen geprüft werden. Auch das responsive Layout muss auf Textlängen und Schaltflächenpositionen auf Mobilgeräten überprüft werden.
EasyYingbao bietet intelligente Website-Erstellung, mehrsprachige Websites, Suchmaschinenoptimierung und Werbung im Ausland. In dieser Leistungskette eignet sich KI-Text am besten als Teil der Zusammenarbeit an Inhalten: Verifizierte Produktinformationen werden kanalübergreifend genutzt und je nach Seitenaufgabe unterschiedlich formuliert, statt voneinander unabhängige Texte in großen Mengen zu generieren.
Sprachmodelle können Texte gut strukturieren, verfügen aber nicht automatisch über aktuelle Lagerbestände, neueste Preise, tatsächliche Lieferzeiten oder Projekterfahrung eines Unternehmens. Auch wenn ein Tool Internetsuchen unterstützt, müssen Quellen, Datum und die Übereinstimmung der Informationen mit dem aktuellen Produkt geprüft werden. Allgemeine Brancheninformationen lassen sich nicht automatisch auf ein bestimmtes Modell übertragen.
Ein weiteres leicht zu übersehendes Problem ist die Gleichförmigkeit der Inhalte. Wer wiederholt verlangt, etwas „professionell und ansprechend“ zu formulieren, erhält oft eine Reihe von Sätzen, die zwar überzeugend klingen, Kunden bei ihrer Entscheidung aber nicht weiterhelfen. Bessere Ergebnisse liefern konkrete Fragen wie: „Der Einkäufer macht sich Sorgen, dass der Installationsraum nicht ausreicht. Erläutern Sie anhand der Maßzeichnung, welche Bedingungen geprüft werden müssen.“ Wenn die nötigen Informationen fehlen, sollte das Tool offene Prüfpunkte kennzeichnen, statt Antworten zu erfinden.
Bei der Suchmaschinenoptimierung führen automatisch erstellte Inhalte nicht automatisch zu besseren Rankings oder Anfragen. Eine große Zahl von Seiten mit bloßen Synonym-Umformulierungen löst unterschiedliche Suchanliegen kaum. Erst sollte entschieden werden, ob eine Seite überhaupt sinnvoll ist; anschließend kann man prüfen, ob sich ein Tool zum Entwurf eignet. Das ist nützlicher, als einfach mehr Inhalte zu veröffentlichen.
Die Prüfung sollte sich nicht auf die Korrektur von Tippfehlern beschränken. Ein praktikabler Ablauf: geprüfte Informationen bereitstellen, einen ersten Entwurf erstellen, zweifelhafte Inhalte markieren, von den zuständigen Verantwortlichen bestätigen lassen und anschließend auf der tatsächlichen Website prüfen.

Auch bei den Eingabedaten gibt es Grenzen: Nicht veröffentlichte Angebote, Kontaktdaten von Kunden, Verträge und vertrauliche Zeichnungen sollten nicht direkt in Tools hochgeladen werden, die das Unternehmen nicht freigegeben hat. Zu Beginn kann man eine informationsreiche Seite mit geringem Risiko auswählen und damit einen Testlauf durchführen; dabei sollten Quellen und geprüfte Versionen dokumentiert werden. Erst wenn klar geregelt ist, wer für die Fakten verantwortlich ist und wer die Veröffentlichung genehmigt, wird KI-Text zu einem kontrollierbaren Bestandteil des Arbeitsablaufs.
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