Am 6. August 2026 veröffentlichte der Europäische Datenschutzausschuss (EDPB) im Zusammenhang mit der Inhaltskonformität von B2B-Standalone-Websites, die für Nutzer in der Europäischen Union betrieben werden, neue Durchsetzungsleitlinien. Der Schwerpunkt liegt auf der transparenten Offenlegung von KI-generierten Inhalten. Für Unternehmen, die ihre internationalen Geschäfte über Produktseiten, mehrsprachige Inhalte, SEO-Kundengewinnung und die Präsentation von Kundenreferenzen betreiben, handelt es sich nicht mehr nur um eine Frage der Inhaltserstellung, sondern um eine neue Compliance-Anforderung, die sich unmittelbar auf die Bereitstellung von Websites, die Sichtbarkeit in Vertriebskanälen und die Kommunikation mit EU-Einkäufern auswirkt.

Den bestätigten Informationen zufolge veröffentlichte der EDPB am 6. August 2026 die „Durchsetzungsleitlinien zur Transparenz von KI-Inhalten“. Darin wird verlangt, dass alle B2B-Standalone-Websites, die für Nutzer in der Europäischen Union betrieben werden, auf der Website enthaltene KI-generierte Produktbeschreibungen, mehrsprachige Übersetzungen, SEO-Texte und Kundenreferenzen kennzeichnen.
Den zusammenfassenden Angaben zufolge müssen diese Kennzeichnungen am unteren Seitenrand oder im entsprechenden Bereich platziert und maschinenlesbar in Form von schema.org/AIContentDisclosure dargestellt werden.
In der Zusammenfassung wird außerdem klargestellt, dass die Offenlegung mindestens den Modelltyp, den Stichtag der Trainingsdaten sowie den Status der menschlichen Prüfung umfassen muss.
Was den Geltungsbereich betrifft, wird diese Anforderung die Compliance bei der Bereitstellung von Websites durch chinesische Anbieter für EU-Einkäufer unmittelbar beeinflussen. Für nicht konforme Websites wird in der Zusammenfassung erwähnt, dass sie möglicherweise aus den Google Shopping- und LinkedIn-B2B-Empfehlungspools entfernt werden.
Entlang der Geschäftskette werden zunächst Exportunternehmen betroffen sein, die ihre Online-Kundengewinnung direkt auf EU-Einkäufer ausrichten. Der Grund liegt darin, dass Produktbeschreibungen, mehrsprachige Seiten, SEO-Inhalte und Kundenreferenzen selbst zentrale unterstützende Informationen für den Geschäftsabschluss auf B2B-Standalone-Websites sind, während die neue Anforderung unmittelbar Vorgaben zur Erstellung und Offenlegung dieser Inhalte macht. Die wichtigsten Veränderungen, auf die Unternehmen achten müssen, betreffen die Inhaltsprüfung vor dem Start der Website, die Gestaltung der Seitenstruktur sowie die Frage, ob bei der Bereitstellung eine maschinenlesbare Kennzeichnung vorhanden ist.
Für Unternehmen in der Lieferkette, die Herstellern und Lieferanten Website-Erstellung, Inhaltsübersetzung, SEO-Optimierung und die Aufbereitung von Kundenreferenzen anbieten, sind die Auswirkungen ebenfalls unmittelbar. Der Analyse zufolge müssen Texte und Übersetzungen, die ursprünglich als Bestandteile der Marketingbereitstellung galten, nun zugleich daraufhin geprüft werden, ob es sich um KI-generierte Inhalte handelt, ob eine menschliche Prüfung abgeschlossen wurde und ob die entsprechenden Informationen auf der Seite oder in einem bestimmten Bereich strukturiert gekennzeichnet werden können. Das bedeutet, dass sich der Bereitstellungsstandard möglicherweise von „Inhalt ist verwendbar“ zu „Inhalt ist offenlegbar, erkennbar und überprüfbar“ erweitert.
Für Einkäufer und Vertriebsbereiche, die Website-Informationen für eine erste Auswahl nutzen, besteht die wichtigste Veränderung in der Bewertung der Informationsglaubwürdigkeit. In der Zusammenfassung wird erwähnt, dass nicht konforme Websites möglicherweise aus den Google Shopping- und LinkedIn-B2B-Empfehlungspools entfernt werden. Dadurch ist die Offenlegung von Website-Inhalten nicht mehr nur eine interne Compliance-Frage, sondern beeinflusst auch externe Traffic-Zugänge und die Möglichkeit, sichtbar zu werden. Unternehmen müssen daher nicht nur auf die Richtigkeit der Inhalte achten, sondern auch darauf, ob die Angaben zur Inhaltsquelle der neuen Form der Regelkommunikation entsprechen.
Nach derzeitigem Stand besteht die erste Aufgabe der Unternehmen nicht darin, die Inhaltserstellung auszuweiten, sondern erneut zu prüfen, welche Inhalte auf der Website als KI-generiert einzustufen sind. Laut der vorliegenden Zusammenfassung wurden Produktbeschreibungen, mehrsprachige Übersetzungen, SEO-Texte und Kundenreferenzen ausdrücklich genannt. Daher sollten die entsprechenden Seiten, Bereiche und Vorlagen vorrangig überprüft werden.
Diese Anforderung betrifft nicht nur die Kennzeichnung des Modelltyps und des Stichtags der Trainingsdaten, sondern auch den Status der menschlichen Prüfung. Der Analyse zufolge bedeutet dies, dass der Prozess der Inhaltsveröffentlichung möglicherweise klarere Prüfaufzeichnungen erfordert. Bei Websites, die von externen Dienstleistern bereitgestellt werden, müssen Unternehmen außerdem darauf achten, ob die Bereitstellungsunterlagen den Prüfstatus der entsprechenden Inhalte ausweisen können, damit zwar die Frontend-Seite online ist, im Backend jedoch keine unterstützende Informationskette fehlt.
In der Zusammenfassung wird ausdrücklich verlangt, maschinenlesbare Kennzeichnungen mit schema.org/AIContentDisclosure zu verwenden. Daher wird die technische Umsetzung selbst zu einem Bestandteil der Bereitstellungsprüfung. Für Website-Betriebsteams, Anbieter von Website-Erstellung und externe Entwicklungsteams ist derzeit besonders wichtig, ob die strukturierte Umsetzung am unteren Seitenrand oder im entsprechenden Bereich ordnungsgemäß erfolgt und nicht lediglich ein gewöhnlicher erläuternder Text ergänzt wurde.
Da in der Zusammenfassung erwähnt wird, dass nicht konforme Websites möglicherweise aus den Google Shopping- und LinkedIn-B2B-Empfehlungspools entfernt werden, sollten Unternehmen dieses Risiko bei der Planung von Überarbeitungen, der Veröffentlichung von Übersetzungen und der Bereitstellung neuer Websites in die Terminbewertung aufnehmen. Dies sollte eher als Signal dafür verstanden werden, dass Kanalregeln und Website-Compliance zunehmend miteinander verknüpft werden. Die konkreten Umsetzungsvorgaben, Prüfmethoden und Zeitpläne müssen jedoch anhand weiterer öffentlicher Informationen weiter beobachtet werden.
Als Beobachtung lässt sich aus dieser Information ein recht klares Signal ableiten: Bei B2B-Standalone-Websites für Nutzer in der Europäischen Union steht nicht allein die Verwendung von KI-Inhalten im Mittelpunkt. Zunehmend entscheidend wird, ob die Quelle der Erstellung, der zeitliche Rahmen der Trainingsdaten und der Status der menschlichen Prüfung maschinenlesbar dargestellt werden können.
Bei genauerer Betrachtung wirkt dies eher wie ein Signal dafür, dass die Regeln in die Umsetzungsphase eintreten, und nicht nur wie eine grundsätzliche Diskussion. Der Grund dafür ist, dass die Zusammenfassung bereits konkretere Angaben zu den offenzulegenden Inhalten, dem Offenlegungsort und den offenzulegenden Feldern enthält und außerdem mögliche Folgen für die Sichtbarkeit in Plattformempfehlungen nennt. Nach derzeitigem Stand muss die Branche jedoch weiterhin die späteren Umsetzungsvorgaben, die Art der Plattformverknüpfung und die tatsächlichen Korrekturmaßnahmen von Unternehmen verfolgen, um noch nicht öffentlich konkretisierte Punkte nicht als festgelegte Verfahren zu interpretieren.
Insgesamt sollte diese Veränderung als Ausweitung der Compliance-Anforderungen für Websites im EU-Markt verstanden werden: von der herkömmlichen Darstellung von Daten- und Datenschutzinformationen hin zur transparenten Offenlegung von KI-generierten Inhalten. Sie betrifft nicht nur eine einzelne Marketingmaßnahme, sondern die Zusammenarbeit zwischen Inhaltserstellung, Übersetzungsbereitstellung, technischer Umsetzung und Darstellung in Vertriebskanälen.
Derzeit ist dies angemessener als eine Durchsetzungsentwicklung mit klaren Signalen zu verstehen: Unternehmen sollten die Inhalte ihrer B2B-Standalone-Websites für Nutzer in der Europäischen Union sowie die Fähigkeit zur technischen Kennzeichnung so bald wie möglich überprüfen. Hinsichtlich der konkreten späteren Prüfkriterien, des Umsetzungstempos der Plattformen und der Marktreaktionen sollte die weitere Entwicklung jedoch kontinuierlich beobachtet werden.
Dieser Artikel wurde auf Grundlage des vom Nutzer bereitgestellten Informationstitels, des Zeitpunkts des Ereignisses und der Zusammenfassung des Ereignisses erstellt. Die bestätigten Tatsachen beschränken sich auf die Angaben in den Eingabedaten. Bei Ereignissen dieser Art ist üblicherweise eine weitere Prüfung anhand von Veröffentlichungen der zuständigen Aufsichtsbehörden, offiziellen Bekanntmachungen, Aktualisierungen von Handels- oder Plattformregeln, Informationen von Branchenverbänden, Dokumenten von Normungsorganisationen und Berichten maßgeblicher Medien erforderlich.
Da die Eingabe keinen konkreten Link zu einer offiziellen Quelle enthält, müssen die entsprechenden offiziellen Texte, Ausführungsbestimmungen und öffentlichen Links weiterhin überprüft werden. Zu den Punkten, die künftig beobachtet werden sollten, gehören: ob die politischen Detailregelungen weiter präzisiert werden, wie die Vorgaben für maschinenlesbare Kennzeichnungen umgesetzt werden, welche Änderungen bei den Empfehlungsvorschriften der Plattformen eintreten, ob Ausschreibungs- oder Bereitstellungsunterlagen gleichzeitig angepasst werden und welche Rückmeldungen aus der praktischen Umsetzung durch Unternehmen vorliegen.
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