Am 2026年8月15日 trat in Vietnam das Dekret Nr. 23/2026/ND-CP in Kraft. Nach den im Rahmen dieser Information bereitgestellten Angaben müssen auf den vietnamesischen Markt ausgerichtete B2B-Standalone-Websites ein vom vietnamesischen nationalen Zentrum für die Zertifizierung digitaler Signaturen (CA-VN) anerkanntes Modul zur Unterzeichnung elektronischer Verträge integrieren und eine lückenlose Blockchain-Dokumentation des gesamten Vertragsunterzeichnungsprozesses gewährleisten. Für Websites, die zur Abwicklung von Geschäften auf Online-Vertragsunterzeichnungen angewiesen sind, bedeutet dies, dass die Fähigkeit zur Durchführung elektronischer Transaktionen von einer optionalen Funktion zu einer Voraussetzung für den Marktzugang wird.
Die unmittelbarste Auswirkung betrifft den Zugang zu Plattformen und Kanälen. Nach den vorliegenden Informationen können nicht konforme Websites weder an die führende vietnamesische B2B-Beschaffungsplattform VinaTrade noch an das staatliche Ausschreibungssystem e-GP angebunden werden. Dadurch ist die Compliance-Frage nicht mehr nur eine interne Angelegenheit der Rechts- oder Technikabteilung, sondern wirkt sich direkt auf die Auftragsgewinnung, die Kundenkonversion und die Berechtigung zur Zusammenarbeit mit Plattformen aus.

Aus der Gestaltung der Regelungen ist ersichtlich, dass die neuen Anforderungen sowohl die Unterzeichnung elektronischer Verträge als auch die Dokumentation der Vertragsunterzeichnung abdecken. Der erste Aspekt betont die Compliance der Identität des Unterzeichners und der Unterzeichnungshandlung, während der zweite die Anforderungen an die Beweissicherung auf die Aufzeichnungen des gesamten Transaktionsprozesses ausweitet. Für Unternehmen, die bereits eine Standalone-Website im vietnamesischen Markt betreiben, beschränkt sich die Lokalisierung der Website möglicherweise nicht mehr nur auf Seitensprache, Zahlungsoptionen und Logistikdarstellung, sondern muss sich weiter auf den vollständigen Prozess der Vertragserstellung, Unterzeichnung, Prüfung, Archivierung und Rückverfolgbarkeit erstrecken.
Dies sendet auch ein klares Signal: Der Wettbewerb zwischen Websites für grenzüberschreitende B2B-Transaktionen verlagert sich von Traffic und Präsentationsmöglichkeiten zunehmend auf den Umfang und die Vollständigkeit der Infrastruktur für regelkonforme Transaktionen. Insbesondere nachdem Beschaffungsplattformen und staatliche Ausschreibungssysteme mit den Funktionen der Websites verknüpft werden, kann die Frage, ob das Vertragsunterzeichnungsmodul den lokalen Anforderungen entspricht, zu einer vorgelagerten Hürde für Kooperationschancen werden.
Kurzfristig sind in der Regel B2B-Standalone-Websites am stärksten betroffen, die im vietnamesischen Markt Anfragen, Angebote, Bestellungen und Vertragsbestätigungen abwickeln. Unternehmen müssen ihre bestehenden Vertragsunterzeichnungsprozesse erneut überprüfen und feststellen, ob sie eine lokalisierte Darstellung in vietnamesischer Sprache unterstützen, ob das Unterzeichnungsmodul den Anerkennungsanforderungen entspricht und ob die Beweiskette nach der Unterzeichnung vollständig aufbewahrt werden kann.
Wenn die bestehende Website die Vertragsbestätigung weiterhin auf den E-Mail-Verkehr, die Rücksendung von Anhängen oder externe Unterzeichnungstools beschränkt, kann es bei der späteren Anbindung an lokale Beschaffungsplattformen und Ausschreibungssysteme zu Prozessunterbrechungen kommen. Für das Technikteam handelt es sich dabei nicht nur um die Anbindung eines einzelnen Plug-ins, sondern möglicherweise um koordinierte Anpassungen an der Benutzerinteraktion im Frontend, dem Kontensystem, den Vertragsvorlagen, dem Design der Unterzeichnungsschritte und der Beweissicherungskette im Backend.
Auf Grundlage der derzeit bekannten Informationen könnten sich die weiteren Beobachtungsschwerpunkte der Branche auf zwei Bereiche konzentrieren: Erstens stellt sich die Frage, wie die technischen Einzelheiten der relevanten Anforderungen bei der praktischen Anbindung umgesetzt werden, und zweitens, ob die Prüfmaßstäbe von Plattformen und Ausschreibungssystemen für den Status „konform“ weiter präzisiert werden. Diese Faktoren werden die tatsächliche Dauer der Unternehmensanpassungen, die Schwierigkeit der Anbindung und das konkrete Niveau der Compliance-Kosten bestimmen.
Den Informationsgrundlagen zufolge wurde dieser Artikel ausschließlich auf Basis des in dieser Bereitstellung enthaltenen Informationstitels, Zeitpunkts und Ereignisüberblicks erstellt. Künftige Einschätzungen müssen weiterhin unter Einbeziehung öffentlich zugänglicher Informationen von Aufsichtsbehörden, offizieller Bekanntmachungen, der Regeln für die Plattformanbindung und des Fortschritts der Systemanpassungen des jeweiligen Unternehmens fortlaufend beobachtet werden.
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