Viele für die Finanzfreigabe zuständige Personen richten bei der ersten Prüfung eines mehrsprachigen Website-Projekts ihre Aufmerksamkeit am ehesten auf die einmaligen Kosten bis zum Launch. Die tatsächlichen Wartungskosten einer mehrsprachigen Website werden jedoch meist nicht dadurch in die Höhe getrieben, wie ansprechend die Startseite gestaltet ist, sondern durch eine Reihe von Aufgaben, die bei jeder späteren Inhaltsänderung, jeder zusätzlichen Sprache und jedem neuen Markt anfallen: Übersetzung, Korrekturlesen, Seitenanpassung, Suchmaschinenoptimierung, Formulartests, Datentracking und teamübergreifende Abstimmung.
Wenn in der Anfangsphase nur das Angebot für die Website-Erstellung betrachtet wird, tritt später häufig folgende Situation ein: Die Website ist bereits online, aber die Inhalte werden nicht rechtzeitig aktualisiert, fremdsprachige Seiten bleiben lange veraltet, und für Werbekampagnen und SEO können nicht dieselben Seiten genutzt werden. Am Ende wird die Website entweder nicht gepflegt oder das Budget muss ständig erweitert werden. Wenn bereits während der Beschaffung klar ist, wofür das Geld in den einzelnen Bereichen ausgegeben wird, lässt sich die Freigabe besser absichern.
Der größte Anteil entfällt in der Regel auf vier Bereiche: Inhalte, Technik, Traffic und Koordination.
Aus Sicht der Genehmigung sollte die eigentliche Frage daher nicht lauten: „Warum ist die Website so teuer?“, sondern: „Welche Kosten sind einmalig und welche fallen jeden Monat wiederholt an?“ Wenn dies frühzeitig geklärt wird, lässt sich eine Unterschätzung der Gesamtinvestition vermeiden.

Weil Übersetzung bei einer mehrsprachigen Website niemals nur bedeutet, „den Text in eine andere Sprache zu übertragen“. Die tatsächlichen Kosten entstehen meist auf drei Ebenen.
Die erste Ebene ist das anfängliche Inhaltsvolumen. Je mehr Produktmodelle und Branchenunterlagen vorhanden sind und je tiefer die Seitenstruktur reicht, desto schneller wächst der Übersetzungsumfang. Die zweite Ebene sind laufende Aktualisierungen. Unternehmen ändern häufig Produktparameter, Angaben zu Lieferzeiten, Aktionsseiten oder Formularfelder. Sobald solche Änderungen erfolgen, müssen alle entsprechenden Sprachversionen synchron aktualisiert werden. Die dritte Ebene ist die Lokalisierung. Eine wörtliche Übersetzung kann zwar online gehen, führt aber nicht unbedingt zu Conversions. Insbesondere Überschriften, Schaltflächen, Anfrage-Texte und Download-Hinweise müssen häufig an die Gewohnheiten des jeweiligen Marktes angepasst werden.
Bei der Finanzfreigabe können direkt drei Punkte betrachtet werden: die Gesamtzahl der Seiten, die durchschnittliche monatliche Änderungsfrequenz und die geplante Anzahl der abzudeckenden Sprachen. Wenn zwei dieser Faktoren hoch sind, werden die Kosten für die Übersetzungswartung in der Regel nicht niedrig ausfallen.
Weil einige Basismodule wiederverwendet werden können, andere jedoch nicht. Website-Framework, Produktdatenstruktur, Backend-Berechtigungen und bestimmte Ressourcen müssen häufig nicht neu erstellt werden. Seitentexte, Keyword-Strategie, Menülängen, Layoutdetails, Suchgewohnheiten und Conversion-Pfade können dagegen meist nicht vollständig übernommen werden.
Ein typisches Beispiel: Wenn die englische Website bereits online ist und Spanisch hinzukommt, bedeutet das nicht, dass lediglich eine Übersetzung ergänzt werden muss. Es muss auch geprüft werden, ob die Länge spanischer Seitentitel die Navigation überlastet, ob Texte in Bildern neu erstellt werden müssen, ob Formularfelder anzupassen sind und ob sich die Suchbegriffe des Zielmarktes von denen des englischsprachigen Marktes unterscheiden. Wenn all dies angepasst werden muss, liegen die Kosten für die zusätzliche Sprache deutlich über den Erwartungen.
Bei der Genehmigung sollte daher nicht nur gefragt werden: „Wie hoch ist der Preis pro Sprache?“, sondern auch: „Welche Module werden bei einer zusätzlichen Sprache wiederverwendet und welche werden als zusätzliche Seiten neu berechnet?“
Weil technische Probleme häufig nicht auf der ersten Seite des Vertrags auftauchen, nach dem Launch aber kontinuierlich Personalressourcen binden. Zu den typischen technischen Wartungsaufgaben mehrsprachiger Websites gehören:
Das Problem bei diesen Kosten besteht darin, dass sie nicht unbedingt auf einer separaten Rechnung erscheinen. Häufig zeigen sie sich in Form wiederholter Nacharbeiten, Fehleranalysen und Tests. Bei der Budgetplanung sollte die „technische Wartung nach dem Launch“ am besten als eigener Posten aufgeführt werden, anstatt automatisch davon auszugehen, dass sie mit den Kosten für die Website-Erstellung abgedeckt ist.
Der Grund ist einfach: Dass mehrsprachige Seiten online sind, bedeutet nicht automatisch, dass sie im Zielmarkt gefunden werden. Bei Websites in verschiedenen Sprachen geht es nicht nur um Übersetzungen, sondern auch um Seitentitel, Beschreibungen, Keyword-Platzierung, interne Verlinkung, Rubrikenplanung und den Rhythmus der Indexierung. Selbst die Suchbezeichnungen für dasselbe Produkt können sich in verschiedenen Ländern unterscheiden.
Viele Unternehmen unterschätzen die Kosten in diesem Bereich, weil sie davon ausgehen, dass es ausreicht, chinesische Keywords durch fremdsprachige Keywords zu ersetzen. In der Praxis unterscheiden sich die Suchintentionen jedoch häufig. Keywords mit Kauf- oder Beschaffungsabsicht, markenbezogene Keywords und problembezogene Keywords erfordern jeweils unterschiedliche Seitenstrukturen. Wenn die Website sowohl zur Leadgenerierung als auch zur Markenpräsentation dienen soll, ist eine kontinuierliche Optimierung erforderlich und keine einmalige Lieferung.
Für die für die Genehmigung zuständige Person bietet es sich an zu prüfen, ob der Dienstleister die SEO-Wartung in verständliche Arbeitspakete aufteilt, etwa in die Häufigkeit der Inhaltsaktualisierungen, den Umfang der Seitenoptimierung, die technische Pflege der Indexierung und den Turnus der Datenauswertung. Wenn diese Punkte nicht klar erläutert werden, lassen sich auch die späteren Kosten meist nur schwer kontrollieren.
Am häufigsten werden vier Kostenpositionen übersehen.
Wenn Sie Angebote vergleichen, sollten Sie den Anbieter bitten, den „Standardumfang der Wartung“ und die „Abrechnung bei Überschreitung des Umfangs“ klar aufzuführen. Fehlen diese beiden Punkte, ist ein günstiger Preis am Anfang leicht später mit höheren Kosten verbunden.
Betrachten Sie nicht nur den Gesamtpreis, sondern vor allem, ob die Kostenstruktur planbar ist. Die folgenden Kennzahlen sind besonders wichtig:
Wenn ein Dienstleister gleichzeitig Website-Erstellung, SEO, Werbe-Landingpages und die Pflege mehrsprachiger Inhalte abdeckt, lassen sich doppelte Investitionen in der Regel leichter vermeiden. Der Grund ist nicht, dass das Konzept umfassender klingt, sondern dass dasselbe System und dieselben Inhaltsressourcen wiederholt genutzt werden können und dadurch weniger Kommunikationsaufwand durch die Aufteilung in einzelne Bereiche entsteht.
Nicht unbedingt. Das hängt von der Aktualisierungsfrequenz und der Komplexität des Geschäfts ab. Wenn die Seiten langfristig stabil bleiben, nur wenige Sprachen benötigt werden und sich die Inhalte kaum ändern, kann ein eigenes Team kostengünstiger sein. Wenn jedoch mehrere Märkte gleichzeitig beworben werden und die Website zusätzlich SEO, Werbekampagnen und Social-Media-Weiterleitungen unterstützen muss, fehlt es internen Teams häufig nicht nur an Personal, sondern an einer vollständigen Koordinationsfähigkeit.
Am leichtesten übersehen werden die Kosten für „fragmentierte Arbeitszeit“. Auf den ersten Blick wendet jede Abteilung nur etwas Zeit auf. Zusammengenommen kann dies jedoch teurer sein als eine Auslagerung und gleichzeitig zu langsameren Reaktionszeiten führen. Bei der Beschaffung sollte die Gesamtkostenrechnung für ein Jahr betrachtet werden: Personal, Tools, Übersetzungen, technische Wartung, Änderungsfrequenz und entgangene Chancen. Wer nur die Monatsgehälter berechnet, kommt meist zu einem verzerrten Ergebnis.
Eine vergleichsweise zuverlässige Vorgehensweise besteht darin, den Beschaffungsumfang in „langfristig notwendige Leistungen“ und „phasenweise erweiterbare Leistungen“ zu unterteilen. Zunächst sollten die Kernmärkte, die wichtigsten Produktseiten und die zentralen Conversion-Pfade solide umgesetzt werden. Danach kann entschieden werden, welche Sprachen und Rubriken in die zweite Phase aufgenommen werden. So lässt sich das Budget leichter kontrollieren, als wenn von Anfang an alle Bereiche gleichzeitig umgesetzt werden.
Wählen Sie außerdem möglichst eine Lösung, die den laufenden Betrieb unterstützt, statt lediglich den Launch zu ermöglichen. Ein Dienst wie 易营宝, der intelligente Website-Erstellung, mehrsprachige Websites, SEO-Optimierung sowie die Koordination von Werbung und internationalem Marketing abdeckt, eignet sich besser für Unternehmen mit langfristigen Wachstumszielen. Der Grund ist, dass eine Website nicht isoliert existiert, sondern letztlich der Leadgenerierung und Conversion dienen soll. Für die für die Finanzfreigabe zuständige Person ist daher nicht „eine mehrsprachige Website“ die eigentlich sinnvolle Investition, sondern eine digitale Basis, die dauerhaft genutzt, angepasst und zur Gewinnung von Leads eingesetzt werden kann.
Zum Schluss ein sehr praktisches Entscheidungskriterium: Fragen Sie zunächst, wie viele Inhalte in den kommenden 12 Monaten geändert werden, wie viele Sprachen hinzukommen und welche Märkte bedient werden sollen, und betrachten Sie erst danach das Angebot. Bei Lösungen, die sich nach diesen Kriterien klar aufschlüsseln lassen, ist das Budget in der Regel besser kontrollierbar. Bei Lösungen, die nur einen Pauschalpreis nennen, aber die Grenzen der Wartung nicht klar erläutern, ist die Wahrscheinlichkeit späterer Zusatzkosten meist höher.
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