Aktuelle Daten zeigen, dass ChatGPT 1,2 Milliarden wöchentlich aktive Nutzer hat und das Suchvolumen auf der Plattform ein Fünftel des Google-Suchvolumens erreicht. Diese Größenordnung macht die dialogbasierte Suche zu einer beachtenswerten Entwicklung im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und der Generative Engine Optimization (GEO).
Dieser Vergleich veranschaulicht den Umfang der Informationsabfragen über ChatGPT. Die Zahl der wöchentlich aktiven Nutzer und das Suchvolumen messen jedoch unterschiedliche Kennzahlen und erlauben keine direkten Rückschlüsse darauf, wie häufig Nutzer suchen. Dass das Suchvolumen ein Fünftel des Google-Suchvolumens beträgt, bedeutet auch nicht, dass das Verhältnis der Nutzerzahlen oder Marktanteile beider Plattformen ebenfalls eins zu fünf ist.

Für Inhalteanbieter und Händler, die auf Suchkanäle angewiesen sind, um Besucher zu gewinnen, könnte sich der Einfluss der dialogbasierten Suche zunächst bei der Informationsdarstellung zeigen: Wenn Nutzer über Fragen und Antworten Informationen erhalten, können sowohl die Frage, ob sie anschließend relevante Seiten besuchen, als auch die Art und Weise, wie sie Produkte entdecken, beeinflussen, wie Inhalte und Produkte sie erreichen.
Für SEO-Fachleute gilt es neben der Präsenz von Seiten in den traditionellen Suchergebnissen auch darauf zu achten, wie relevante Informationen in dialogbasierten Antworten dargestellt werden. Für GEO-Fachleute könnte der Schwerpunkt hingegen darauf liegen, ob generative Systeme Inhalte korrekt verstehen und zitieren können.
Allein aus der Zahl der wöchentlich aktiven Nutzer und dem Suchvolumen lassen sich jedoch keine konkreten Veränderungen bei Website-Besuchen oder Produktkonversionen ableiten. Künftig sollten weiterhin die Erhebungsmethoden der jeweiligen Daten sowie die tatsächliche Nutzung der dialogbasierten Suche zur Informationsbeschaffung und Produktentdeckung beobachtet werden.
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