Französische Website erstellen: Ist eine Lokalisierung für Frankreich notwendig? Prüfen Sie zunächst diese 3 Kriterien

Veröffentlichungsdatum:17-08-2026
Autor:Eyingbao
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Französische Website erstellen: Ist eine Lokalisierung für Frankreich notwendig? Prüfen Sie zunächst die drei Kriterien Produktkomplexität, Kundengewinnung und Budget. So können Sie entscheiden, ob Ihre französische Website übersetzt oder lokalisiert werden sollte, und niedrige Conversion-Raten sowie wenige Anfragen nach dem Launch vermeiden.
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Viele Menschen stoßen beim Erstellen einer französischen Website auf eine scheinbar einfache Frage: Die Seite wurde bereits ins Französische übersetzt – muss sie zusätzlich für den französischen Markt lokalisiert werden? Wenn man nur den Aspekt „verständlich sein“ betrachtet, scheinen viele Inhalte direkt online gehen zu können. Sobald jedoch Anfragen, Conversions und die anschließende Kommunikation ins Spiel kommen, treten die Probleme allmählich zutage.

Ein häufiges Szenario ist, dass die Website zwar „wie eine französische Website“ aussieht, tatsächlich aber eher wie eine unverändert übertragene chinesische Struktur wirkt. Besucher können den Inhalt verstehen, sind aber nicht unbedingt bereit, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen; Suchmaschinen können die Seite indexieren, sie muss deshalb aber nicht gut ranken; Anzeigen können Klicks generieren, ohne dass sich die Kosten unbedingt kontrollieren lassen. Ob eine französische Website für den französischen Markt lokalisiert werden sollte, lässt sich letztlich nicht nach Gefühl beurteilen, sondern anhand von drei Kriterien.

Zuerst sollten Sie prüfen, was Sie verkaufen: Je komplexer das Produkt, desto weniger kann auf Lokalisierung verzichtet werden

Wenn es sich bei Ihrem Angebot um standardisierte Produkte oder allgemein nutzbare Dienstleistungen handelt, ist die französische Übersetzung in der Regel der Ausgangspunkt. Wenn das Produkt jedoch einen ausgeprägten Branchenbezug hat, der Beschaffungsprozess lang ist oder Kunden wiederholt Details vergleichen, ist die Lokalisierung kein „Pluspunkt“, sondern entscheidend dafür, wie hoch der Aufwand für das Verständnis ist.

Beim Besuch einer Website achten internationale Kunden beispielsweise häufig auf Details wie Lieferbedingungen, Reaktionszeiten im After-Sales-Service, Zahlungsgewohnheiten und Compliance-Hinweise. Wird die Seite nur wörtlich übersetzt, sind viele Inhalte zwar grammatikalisch korrekt, entsprechen aber nicht unbedingt den Lesegewohnheiten lokaler Einkäufer. Besucher empfinden die Informationen als umständlich und suchen nach Wettbewerbern, die sich leichter beurteilen lassen.

Die Prüfung ist ganz einfach: Nehmen Sie Ihre Startseite, Produktseiten und Anfrage-Seite zur Hand und prüfen Sie, ob folgende Probleme bestehen – entsprechen die Fachbegriffe der lokalen Ausdrucksweise, sind Schreibweisen für Einheiten, Zeiten, Währungen und Kontaktdaten natürlich, und passen die Serviceversprechen zur lokalen Beschaffungslogik? Wenn zwei oder drei Punkte unnatürlich wirken, geht es nicht mehr darum, ob die „Übersetzung ausreicht“, sondern ob die „Lokalisierung ausreicht“.

Prüfen Sie anschließend Ihre Methode der Kundengewinnung: Für organische Suche und Anzeigen gelten unterschiedliche Anforderungen an die Lokalisierung

Wenn der größte Teil Ihres Traffics über Suchmaschinen kommt, ist die Lokalisierung für Frankreich in der Regel wichtiger. Denn hinter Suchbegriffen stehen nicht nur sprachliche, sondern auch regionale Gewohnheiten. Wie französische Nutzer suchen, welche Formulierungen sie verwenden und ob sie eher lokale Begriffe bevorzugen, beeinflusst allesamt, wie leicht die Seite gefunden wird.

Bei vielen Projekten zur Erstellung französischer Websites wird anfangs lediglich eine sprachliche Umstellung vorgenommen. Das Ergebnis ist, dass zwischen den Seiteninhalten und den Suchbegriffen stets eine Lücke bleibt. Auf der Seite steht eine „international gebräuchliche Formulierung“, während Nutzer nach einer „lokal üblichen Formulierung“ suchen. Diese Abweichung macht die Website nicht sofort unwirksam, führt jedoch zu Nachteilen bei Indexierung, Ranking und Klickrate.

Wenn der Traffic über Anzeigen kommt, ist die Situation anders. Bei Landingpages zählen vor allem ein kurzer Conversion-Pfad, klare Informationen und ausreichende lokale Vertrauenselemente. Die Lokalisierung für Frankreich muss hier nicht unbedingt sehr umfassend sein. Zumindest sollten jedoch Sprachstil, Kontaktmöglichkeiten, Zeitzone und Beratungswege der Landingpage an die Gewohnheiten der lokalen Nutzer angepasst werden. Andernfalls gibt es zwar viele Besucher, aber nur wenige, die tatsächlich weiterlesen möchten.

Wenn Sie außerdem ein umfassendes Content-System planen, eignen sich Inhalte mit methodischem oder normativem Charakter, wie etwa eine Studie zum Aufbau eines internen Kontrollsystems in öffentlichen Institutionen auf Grundlage des Risikomanagements, ebenfalls besser dafür, zunächst die sprachlichen Gewohnheiten der Zielgruppe zu berücksichtigen und erst danach über die Seitenstruktur zu entscheiden. Andernfalls besteht leicht die Gefahr, dass zwar viele Informationen vorhanden sind, Besucher aber die Schwerpunkte nicht erkennen.

Betrachten Sie zuletzt, wie viel Sie investieren möchten: Lokalisierung ist keine Alles-oder-nichts-Entscheidung

Viele Menschen denken, dass es nur eine Art der Lokalisierung gibt. Tatsächlich lässt sie sich in drei Ebenen unterteilen: grundlegende Übersetzung, sprachliche Lokalisierung und operative Lokalisierung.

Eine grundlegende Übersetzung eignet sich für die Testphase. Ihr Ziel ist es, zunächst die wichtigsten Produkte und Dienstleistungen verständlich zu vermitteln. Die sprachliche Lokalisierung eignet sich, wenn der Zielmarkt bereits feststeht. Im Mittelpunkt steht dabei, Überschriften, Buttons, Fallstudien, FAQ und ähnliche Inhalte stärker an die lokale Ausdrucksweise anzupassen. Die operative Lokalisierung geht noch einen Schritt weiter und berücksichtigt Suchbegriffe, Content-Themen, Kontaktmöglichkeiten sowie die Art der weiteren Betreuung.

Sie müssen nicht von Anfang an die umfassendste Stufe umsetzen, sollten aber wissen, welche Ebene Sie erreicht haben. Ein häufiger Fehler budgetbewusster Teams besteht darin, zu glauben, dass eine französische Version allein ausreicht. Am Ende sind zwar Startseite, Produktseiten und Kontaktseite übersetzt, doch wichtige Details wurden nicht angepasst. Die Website wirkt dann weder wie eine französische noch wie eine internationale Website.

Französische Website erstellen: Ist eine Lokalisierung für Frankreich notwendig? Prüfen Sie zunächst diese 3 Kriterien

Ein sicherer Ansatz besteht darin, zunächst in kleinem Umfang zu testen: Prüfen Sie zuerst, ob die wichtigsten Seiten verständlich und flüssig sind, anschließend, ob der Anfrageprozess reibungslos funktioniert, und entscheiden Sie erst danach, ob weitere Inhalte für den französischen Markt lokalisiert werden sollen. Das ist kostengünstiger, als von Beginn an alle Seiten neu zu erstellen, und erleichtert die Beurteilung, ob sich die Investition lohnt.

Wie lässt sich bestimmen, welcher Umfang erforderlich ist?

Die folgenden Punkte können direkt als Entscheidungshilfe dienen:

  • Wenn Ihre Kunden hauptsächlich aus Frankreich kommen und die Entscheidungsprozesse länger sind, empfiehlt sich eine umfassendere Lokalisierung.
  • Wenn Sie Kunden international gewinnen und nicht nur den französischen Markt ansprechen, ist es sinnvoller, zunächst eine grundlegende Übersetzung vorzunehmen und anschließend wichtige Seiten schrittweise zu lokalisieren.
  • Wenn der Traffic hauptsächlich über Suchmaschinen kommt, sollten Suchbegriffe und Seitentexte vorrangig lokalisiert werden.
  • Wenn der Traffic hauptsächlich über Anzeigen kommt, sollte zunächst die Conversion-Kommunikation der Landingpage optimiert werden; der Sprachstil kann zunächst vereinfacht und später weiter verbessert werden.

Ein weiterer häufig übersehener Punkt ist, dass sich Lokalisierung nicht auf die Texte beschränkt. Website-Struktur, Kontaktmöglichkeiten, Anfrageformulare, Lieferinformationen und häufig gestellte Fragen beeinflussen ebenfalls, ob Nutzer glauben, dass Sie ihre Anwendungsszenarien wirklich verstehen. Gerade bei der Erstellung einer französischen Website führt ein bloßes „Übersetzen und Online-Stellen“ häufig zu späteren Nacharbeiten.

Die realistischere Frage lautet daher nicht: „Muss die Website für Frankreich lokalisiert werden?“, sondern: „Welche Seiten müssen lokalisiert werden und welche Inhalte können zunächst in einer allgemein gültigen Formulierung bestehen bleiben?“ Wenn diese Grenze zuerst klar gezogen wird, verhindern Sie, dass die Website nach dem Launch ständig geändert werden muss.

Wenn Sie gerade eine Bewertung vor der Beschaffung durchführen, ist der praktischste Ansatz: Zuerst den Zielmarkt festlegen, dann die Methode der Kundengewinnung bestimmen und schließlich den Umfang der Inhalte festlegen. Wenn zwei dieser drei Punkte eindeutig auf den französischen Markt ausgerichtet sind, lohnt sich die Lokalisierung. Wenn Sie noch unsicher sind, beginnen Sie mit den wichtigsten Seiten und validieren Sie die Ergebnisse schrittweise während des Launchs. Das ist zuverlässiger, als alles auf einmal neu zu erstellen.

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