Viele für die Finanzfreigabe zuständige Personen betrachten zunächst Klicks und Impressionen in PPC-Berichten oder fragen sogar zuerst: „Wie viel wurde in diesem Monat ausgegeben?“ Das ist nicht grundsätzlich falsch, reicht für eine ROI-Bewertung jedoch noch nicht aus. Für die Budgetentscheidung ist entscheidend, was mit diesem Geld letztlich erreicht wurde: Wurden qualifizierte Leads generiert, sind die Verkaufschancen tatsächlich real und können die Kosten für die Gewinnung eines einzelnen Kunden die späteren Gewinne noch decken?
Wenn Sie ein Werbebudget prüfen, insbesondere eine Optimierungslösung rund um PPC, empfiehlt es sich, die Reihenfolge der Bewertung festzulegen: Prüfen Sie zunächst, ob das Budget an den richtigen Stellen eingesetzt wurde, anschließend, ob die Conversion-Rate zuverlässig ist, und zuletzt, ob die Kundenakquisekosten langfristig tragbar sind. Diese Reihenfolge darf nicht umgekehrt werden. Denn solange die ersten beiden Punkte nicht geklärt sind, wirken die späteren Kostenzahlen oft nur „präzise“.
Das häufigste Problem bei PPC ist nicht ein zu kleines Budget, sondern dessen gleichmäßige Verteilung. Keywords, Regionen, Geräte und Zeiträume werden im Konto breit abgedeckt, sodass letztlich jeder Bereich zu wenig Budget erhält. Die Daten wirken zwar umfangreich, lassen aber nur schwer belastbare Schlussfolgerungen zu.
Hier gibt es eine sehr praktische Erfahrung: Wenn die oberen 20 % der Kampagnenobjekte in einem Konto den größten Teil des Budgets verbrauchen, aber keinen annähernd proportionalen Anteil an qualifizierten Conversions liefern, handelt es sich nicht um ein Problem, bei dem man einfach „noch etwas optimieren“ sollte. Vielmehr ist die Budgetstruktur bereits unausgewogen.
Viele fehlerhafte ROI-Bewertungen entstehen durch eine unklare Definition von Conversions. Manche erfassen Seitenaufrufe, Button-Klicks und das Öffnen eines Formulars gleichermaßen als Conversion. Der Bericht sieht dann gut aus, während das Geschäft keinen entsprechenden Effekt spürt. Finanzverantwortliche können durch solche Zahlen leicht in die Irre geführt werden.
Bei der Freigabe sollten mindestens drei Ebenen geklärt werden:
Wenn ein Dienstleister nur die Conversion-Rate auf Plattformebene zeigt, ohne CRM, Formularquelle, Dublettenbereinigung der Anfragen und Feedback des Vertriebs miteinander zu verknüpfen, kann dieser ROI in der Regel nur grob eingeschätzt werden und sollte nicht direkt als Grundlage für die Freigabe eines höheren Budgets dienen.
Ein Rückgang der Conversion-Rate kann völlig unterschiedliche Ursachen haben. Wurde der Traffic breiter gefasst oder ist die Überzeugungskraft der Landingpage gesunken? Die entsprechenden Maßnahmen unterscheiden sich erheblich. Wer Projekte zur integrierten Umsetzung von Website und Marketing durchgeführt hat, weiß: Die Werbewirkung entsteht nicht nur im Werbekonto. Die Fähigkeit der Seite, den Traffic weiterzuführen, entscheidet häufig über das Endergebnis.
Bei Szenarien wie der Leadgenerierung im Außenhandel, grenzüberschreitenden Onlineshops und eigenständigen Markenwebsites reicht es nicht aus, dass eine Seite einfach „geöffnet werden kann“. Die Genauigkeit mehrsprachiger Versionen, an die Gewohnheiten des Zielmarkts angepasste Formularfelder und die Länge des Anfrageprozesses können die Werberendite direkt senken. Der Wert einer Plattform wie 易营宝, die gleichzeitig Website-Erstellung, SEO, Werbung und die Umsetzung von Auslandsmarketing abdeckt, liegt häufig genau darin: Sie passt nicht nur die Gebote der Werbung an, sondern bezieht auch die technische Grundlage der Website ein, damit diese beworben, von Suchmaschinen erfasst und konvertiert werden kann.
Die Kosten stehen für die Finanzabteilung zu Recht im Mittelpunkt. Gleichzeitig werden gerade die Kosten im PPC-Bereich besonders häufig falsch berechnet. Viele Konten betrachten die Kundenakquisekosten nur auf Lead-Ebene, beispielsweise als „Kosten pro Formular“. Diese Zahl eignet sich für die tägliche Optimierung, nicht jedoch für eine Einkaufs- oder Budgetfreigabe.
Ein zuverlässigerer Ansatz besteht darin, mindestens zwei Ebenen zu unterscheiden:
Bei einem längeren Vertriebszyklus können die endgültigen Abschlüsse möglicherweise vorübergehend nicht berechnet werden. Dennoch sollten zunächst ungültige Leads entfernt werden. Ein häufiges Beispiel: Von 100 Leads sind 40 doppelt, enthalten keine Kontaktdaten oder stammen offensichtlich nicht von Zielkunden. Dann dürfen die Kosten nicht als Gesamtausgaben geteilt durch 100 ausgewiesen werden, sondern müssen anhand der verbleibenden tatsächlich bearbeitbaren Leads berechnet werden. Dieser Schritt ist nicht kompliziert, bringt die ROI-Bewertung jedoch sofort von der „Berichtsperspektive“ zurück in die „Unternehmensperspektive“.
Viele fragen routinemäßig: „Können die Kosten noch etwas gesenkt werden?“ Das ist nicht die effektivste Frage. Sinnvoller ist es, die kontrollierbaren Variablen hinter dem Budget zu hinterfragen.
Manchmal stoßen Sie auch auf Materialien, die scheinbar nicht direkt mit der Budgetprüfung zusammenhängen, aber dennoch als Referenz wertvoll sind, beispielsweise Forschungsrahmen zu Kosten, politischen Maßnahmen und Unternehmensstrukturen. Inhalte wie Forschungsbericht zur Unterstützung von Unternehmensinnovationen und industrieller Modernisierung durch ein grünes Steuersystem werden möglicherweise nicht direkt für die Werbeumsetzung verwendet. Für die Finanzabteilung können sie jedoch bei der Bewertung langfristiger Investitionsrenditen und beim Verständnis von Veränderungen der Kostenstruktur hilfreich sein. Entscheidend ist, solche Materialien nicht als Ersatz für Daten zu betrachten. Sie können die Beurteilung lediglich ergänzen, nicht die Fakten des Werbekontos ersetzen.
Eine Budgeterhöhung sollte nicht auf dem intuitiven Eindruck beruhen, dass „die Daten in diesem Monat gut aussehen“, sondern mehrere Voraussetzungen erfüllen. Der Traffic mit hoher Kaufabsicht ist bereits vollständig ausgeschöpft, die Definitionen des Conversion-Trackings sind stabil, ungültige Leads können erkannt werden und die Seite weist keine offensichtlichen Schwachstellen auf. In diesem Fall dient die Budgeterhöhung eher dazu, ein bereits validiertes Modell zu skalieren.
Wenn Sie dagegen die folgenden Signale feststellen, ist es in der Regel sinnvoller, zunächst zu optimieren und erst danach das Budget zu erhöhen:
Der letzte Punkt wird leicht übersehen. Günstigere Leads sind nicht zwangsläufig besser. Besonders bei B2B-Anfragen und der Erschließung ausländischer Märkte können niedrigere Kosten lediglich bedeuten, dass der Traffic breiter gefasst wurde. Der Vertrieb muss dann mehr Zeit für die Auswahl aufwenden, wodurch die Gesamteffizienz des Geschäfts sogar sinken kann.
Wenn Sie nur die wichtigsten Schritte der Freigabe erfassen möchten, gehen Sie in dieser Reihenfolge vor:
Bei der Freigabe eines PPC-Budgets sollte die Finanzabteilung zwei Extreme vermeiden: Entweder wird das Budget aufgrund einiger gut aussehender Kennzahlen aus dem oberen Funnel erhöht, oder es wird wegen kurzfristiger Schwankungen vollständig gestrichen. Ein stabilerer Ansatz besteht darin, Budget, Conversion-Rate und Kundenakquisekosten getrennt zu prüfen und anschließend wieder in derselben Geschäftskette zu betrachten. So geben Sie nicht nur Werbekosten frei, sondern ein Kundenakquisemodell, das sich nachhaltig reproduzieren lässt.
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