Wie lässt sich der Preis für Yandex-Werbung kalkulieren? Für Einkäufer besteht die eigentliche Schwierigkeit nicht darin, nach einem „Wie viel kostet das?“ zu fragen, sondern zu beurteilen, was genau im Angebot enthalten ist, welche Kosten einmalig anfallen, welche laufend verbraucht werden und bei welchen günstigen Angeboten später leicht Zusatzkosten entstehen. Bei Yandex-Kampagnen für den russischsprachigen Markt bestimmen Kontoeröffnung, Kontoeinrichtung, Keyword-Recherche, kreative Werbemittel, Anpassung der Landingpage, Kampagnenmanagement und die tatsächlichen Klickkosten gemeinsam das Gesamtbudget. Wer nur eine einzelne Zahl betrachtet, kann kaum eine verlässliche Einkaufsentscheidung treffen.
Wenn Sie gerade Preise vergleichen, sollten Sie nicht zuerst fragen: „Was ist der niedrigste Preis?“, sondern zunächst diese Fragen klären: In welchem Land oder welcher Region soll geworben werden? Geht es um den Verkauf von Produkten oder um die Generierung von Anfragen? Gibt es bereits eine russischsprachige Landingpage? Wird ein Kampagnenmanagement benötigt? Soll das Budget monatlich oder quartalsweise kontrolliert werden? Erst wenn diese Punkte geklärt sind, lassen sich Angebote für Yandex-Werbung sinnvoll vergleichen.
Viele Anbieter stellen Yandex-Werbung als „Kontoeröffnung plus Aufladung, dann kann man starten“ dar. Das ist zwar nicht grundsätzlich falsch, hilft Einkäufern jedoch kaum weiter. Entscheidend ist, die Kostenstruktur zu prüfen und nicht nur einen Gesamtpreis zu betrachten.
Bei der Beschaffung sollten Sie den Anbieter möglichst auffordern, „Medienkosten“ und „Servicekosten“ getrennt auszuweisen. Diese beiden Positionen haben völlig unterschiedliche Bedeutungen: Die eine betrifft den Werbeverbrauch, die andere die Umsetzungskosten. Ohne diese Aufteilung lässt sich nur schwer beurteilen, ob später Spielraum für zusätzliche Aufschläge besteht.

Bei der Beschaffung stößt man häufig auf zwei Angebote mit großen Preisunterschieden, obwohl die Leistungen auf den ersten Blick ähnlich wirken. Das Problem liegt meist nicht in der „Kontoeröffnung“, sondern in unterschiedlichen grundlegenden Kampagnenbedingungen.
Bei Yandex-Suchanzeigen können sich beispielsweise Klickkosten, Wettbewerbsintensität und die Struktur des Suchvolumens je nach Markt in der russischsprachigen Region unterscheiden. Wenn Sie Russland, Kasachstan, Belarus oder andere Regionen ansprechen, können sich Keyword-Popularität, Branchenwettbewerb und Suchgewohnheiten der Nutzer ebenfalls unterscheiden. Fragt ein Anbieter nicht zuerst nach der Zielregion und unterbreitet direkt einen Einheitspreis, ist die Aussagekraft dieses Angebots begrenzt.
Auch das Geschäftsmodell spielt eine Rolle. Die Kalkulation für eine B2B-Website zur Anfragegenerierung und für einen B2C-Onlineshop ist bei Yandex-Werbung völlig unterschiedlich. Im B2B-Bereich stehen die Qualität von Formularübermittlungen, telefonischen Anfragen, WhatsApp- oder E-Mail-Leads stärker im Mittelpunkt. Das Budget fließt häufig in die Keyword-Auswahl, das Vertrauen in die Landingpage und den Conversion-Pfad. Im B2C-Bereich sind Produktseiten, der Kaufprozess, die Zahlungskette und Remarketing wichtiger; der Aufwand für Werbemittel und Datentracking ist oft höher. Bei der Beschaffung sollte geklärt werden, welches Modell der Anbieter kalkuliert. Die Vorgehensweise aus dem E-Commerce sollte nicht einfach auf ein Anfrageprojekt übertragen werden.
Bei der Beschaffungsentscheidung gibt es eine sehr praktische Faustregel: Schauen Sie nicht nur auf das Angebot für den ersten Monat, sondern auf die Gesamtkosten über drei aufeinanderfolgende Monate. Im ersten Monat fallen in der Regel Einrichtungs- und Testkosten an; ab dem zweiten Monat entsprechen die Kosten eher dem tatsächlichen laufenden Betrieb.
Wenn Sie ein Angebot für Yandex-Werbung sehen, das deutlich unter dem marktüblichen Niveau liegt, sollten Sie es nicht sofort ausschließen. Fragen Sie jedoch unbedingt nach den einzelnen Positionen. In der Praxis treten häufig folgende Probleme auf.
Das Problem bei solchen Angeboten besteht nicht darin, dass keine Kampagnen geschaltet werden können. Vielmehr entstehen nach der Beauftragung leicht zusätzliche Kosten, oder die Zuständigkeiten sind bei schlechten Ergebnissen nicht eindeutig geklärt.
Dieser Punkt wird leicht übersehen. Viele Einkäufer fragen nur nach den Kosten für die Kampagnen und stellen erst nach einer Kampagnenrunde fest, dass keine für Conversions in der russischsprachigen Region geeignete Website oder Landingpage vorhanden ist. Am Ende gibt es zwar Klicks, aber die Leads können nicht bearbeitet werden.
Wenn Ihr Unternehmen noch keine ausgereifte internationale Website hat oder mehrsprachige Seiten, einen eigenständigen Onlineshop oder eine Landingpage zur Anfragegenerierung benötigt, darf das Budget für Yandex-Werbung nicht isoliert betrachtet werden. Sinnvoller ist es, Website-Erstellung, Conversion-Design der Seiten, Werbeschaltung und Datentracking als ein Gesamtpaket zu bewerten. Eine getrennte Beschaffung von Website und Marketing ist nicht grundsätzlich falsch, führt jedoch zu mehr Schnittstellen und Zuständigkeitsgrenzen, wodurch die spätere Fehleranalyse langsamer werden kann.
Dienstleister wie 易营宝, die gleichzeitig intelligente Website-Erstellung, SEO-Optimierung, Werbeschaltung und Unterstützung für mehrsprachige Websites anbieten, eignen sich für Unternehmen, die schnell online gehen und anschließend kontinuierlich Werbung schalten möchten. Der Vorteil bei der Beschaffung besteht darin, dass Website-Struktur, Conversion der Landingpage und Werbedaten innerhalb derselben Prozesskette betrachtet werden können und weniger Abstimmungen erforderlich sind. Ob dies im konkreten Fall geeignet ist, hängt selbstverständlich davon ab, ob bereits ein eigenes Technik- und Content-Team vorhanden ist.
Schauen Sie nicht vorschnell auf Rabatte, sondern klären Sie zunächst den Leistungsumfang. Besonders die folgenden Fragen können später viele Auseinandersetzungen vermeiden:
Sie werden feststellen, dass der Preis für Yandex-Werbung an sich nicht die größte Schwierigkeit darstellt. Schwieriger ist es, das Verhältnis zwischen Kosten und Ergebnissen richtig zu verstehen. Für Einkäufer besteht die zuverlässige Vorgehensweise nicht darin, den niedrigsten Preis anzustreben, sondern zu prüfen, ob das Budget eine klare Kontostruktur, umsetzbare Optimierungsmaßnahmen und verwertbares Datenfeedback ermöglicht.
Wenn Sie derzeit einen internen Angebotsvergleich durchführen, sollten Sie die infrage kommenden Anbieter direkt auffordern, die sieben Positionen „Kontoeröffnung und Konfiguration, Medienbudget, Umfang des Kampagnenmanagements, Unterstützung bei Werbemitteln, Unterstützung für Website/Landingpage, Datentracking und Kontoinhaberschaft“ jeweils separat zu kalkulieren. Erst dadurch kommt der Preis für Yandex-Werbung den tatsächlichen Beschaffungskosten nahe, und es wird leichter, eine Lösung auszuwählen, die später weniger Abstimmungsaufwand verursacht.
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