Wenn Einkäufer die Kosten für die Erstellung einer B2B-Exportwebsite betrachten, vergleichen sie zunächst meist den Gesamtpreis. In der Praxis entstehen die größten Probleme jedoch nicht dadurch, dass etwas „etwas teurer“ ist, sondern durch unklare Angebotspositionen und ständig hinzukommende Zusatzkosten, sodass die Gesamtkosten letztlich außer Kontrolle geraten. Eine Exportwebsite unterscheidet sich von einer gewöhnlichen Unternehmenswebsite. Sie dient der Präsentation im Ausland, der Indexierung in Suchmaschinen, der Lead- und Anfragegenerierung sowie gegebenenfalls der Aufnahme späterer Werbekampagnen. Daher bestehen die Kosten in der Regel nicht nur aus einer einmaligen „Website-Erstellungsgebühr“.
Wenn Sie derzeit eine Beschaffung vorbereiten, empfiehlt es sich, das Budget aufzuschlüsseln. Danach werden die Gründe für unterschiedliche Angebotspreise deutlich: Manche Anbieter kalkulieren umfangreicheres Design ein, andere führen Mehrsprachigkeit, SEO, Inhaltspflege oder individuelle Funktionen separat auf. Bei manchen ist der Anfangspreis zwar niedrig, doch jeder weitere Schritt wird später zusätzlich berechnet.
Das ist die wichtigste Frage vor der Beschaffung. Die Kosten für die Erstellung einer B2B-Exportwebsite unterscheiden sich stark. Der Grund liegt häufig nicht darin, dass die Technik zehnmal schlechter oder besser ist, sondern darin, dass die Lieferziele unterschiedlich sind.
Fragen Sie beim Einkauf nicht nur: „Wie viel kostet eine Website?“, sondern direkt: „Enthält dieses Angebot auch die grundlegenden Funktionen für die spätere Vermarktung?“ Ist die Website beispielsweise erweiterbar? Lassen sich SEO-Titel und -Beschreibungen für jede Seite individuell festlegen? Werden Formular-Leads erfasst? Können später problemlos weitere Produkte und Landingpages hinzugefügt werden? Diese Punkte entscheiden darüber, ob später erneut investiert werden muss.
Aus Einkaufssicht verteilen sich die Kosten für die Erstellung einer B2B-Exportwebsite im Wesentlichen auf die folgenden Bereiche. Die Aufteilung unterscheidet sich je nach Dienstleister, im Kern sind die Positionen jedoch ähnlich.
Wer beim Vergleich nur den „Gesamtpreis“ betrachtet, vergleicht leicht Äpfel mit Birnen. Eine sicherere Vorgehensweise besteht darin, das Angebot anhand der obigen Tabelle in einzelne Positionen aufzuschlüsseln und den Anbieter eindeutig angeben zu lassen, was „enthalten“, „nicht enthalten“ und wie „zusätzliche Leistungen“ berechnet werden.

Viele Einkäufer stellen fest, dass die Angebote trotz ähnlicher Leistungen – „Startseite plus mehrere Unterseiten“ – stark voneinander abweichen. Dabei wird der Designbereich häufig unterschätzt.
Bei einer Exportwebsite reicht es nicht aus, die chinesische Unternehmenswebsite einfach ins Englische zu übersetzen. Auf Websites von Herstellern sowie für Anlagen, Materialien und Komponenten interessieren sich internationale Käufer vor allem für Produktkompetenz, Leistungsfähigkeit des Werks, Zertifizierungen, Anwendungsszenarien und Lieferfähigkeit – nicht nur für ein ansprechendes Erscheinungsbild. Erfahrene Dienstleister planen Bereiche für Anfragen, Fallstudien, den Download von Unterlagen, Produktparameter und Vertrauensnachweise von Anfang an ein. Die Designkosten liegen daher naturgemäß über denen einer Anpassung eines Templates.
Beim Einkauf sollten Sie sich direkt zwei Dinge ansehen: Erstens, ob das Design die Besonderheiten der Branche berücksichtigt, und zweitens, ob die mobile Darstellung eigenständig geplant wurde. Ein erheblicher Teil des internationalen Traffics kommt von Mobilgeräten, insbesondere bei Werbekampagnen und der Weiterleitung aus sozialen Medien. Wenn die mobile Version unübersichtlich ist oder Schaltflächen schwer zu bedienen sind, werden die in die Vermarktung investierten Mittel noch weniger effizient eingesetzt.
Viele Projekte überschreiten ihr Budget in diesem Bereich. Vor der Beschaffung steht häufig nur der Satz „Mehrsprachigkeit erforderlich“ im Pflichtenheft, doch die Vorstellungen der Anbieter können völlig unterschiedlich sein.
Zu klären ist: Soll es eine englische Hauptwebsite oder eine englische Website plus weitere Sprachen geben? Werden die zusätzlichen Sprachen vollständig umgesetzt oder nur für zentrale Seiten? Wer ist für die Übersetzung verantwortlich? Werden Aktualisierungen der Seiteninhalte synchronisiert? Wie werden die URLs der einzelnen Sprachversionen gestaltet? Diese Punkte wirken sich direkt auf Produktionsaufwand, Inhaltsmenge und SEO-Umsetzung aus.
Wenn die Zielmärkte Europa, den Nahen Osten, Lateinamerika oder den russischsprachigen Raum umfassen, ist eine mehrsprachige Website häufig eine notwendige Investition. Dennoch muss nicht von Anfang an alles umgesetzt werden. Eine stabilere Vorgehensweise besteht meist darin, zunächst die Struktur der englischen Website vollständig aufzubauen und anschließend anhand der Herkunft der Anfragen und der Werbeplanung wichtige Sprachen zu ergänzen. Wenn die Anforderungen für die einzelnen Phasen im Vertrag festgehalten werden, lässt sich das Budget leichter kontrollieren, als wenn sofort alle Sprachen vollständig eingeführt werden.
In vielen Angeboten steht „SEO-Optimierung inklusive“, doch der tatsächliche Leistungsumfang kann sehr unterschiedlich sein. Für Einkäufer ist es wichtig, die „SEO-Grundlagen während der Website-Erstellung“ von den „laufenden SEO-Dienstleistungen“ zu trennen.
Zu den Leistungen während der Website-Erstellung gehören in der Regel: individuell einstellbare Seitentitel und -beschreibungen, klare URL-Regeln, eine Sitemap, grundlegende Weiterleitungen, Alt-Texte für Bilder, Optimierung der Ladeleistung, mobile Anpassung und eine suchmaschinenfreundliche Website-Struktur. Diese Funktionen gehören zur technischen Grundlage und sollten grundsätzlich nicht erst nachträglich ergänzt werden.
Keyword-Recherche, Content-Planung, Erstellung von Themenseiten, Strategien für Backlinks und laufende Aktualisierung von Inhalten gehören dagegen eher zu langfristigen Betriebsleistungen und werden normalerweise separat berechnet. Vermischen Sie diese beiden Kategorien beim Einkauf nicht, da sonst leicht Streit darüber entsteht, warum nach der Übergabe der Website noch keine Rankings vorhanden sind.
Wenn ein Dienstleister sowohl Website-Erstellung als auch internationales Marketing anbietet, können integrierte Leistungen viele Abstimmungskosten einsparen. Bei Lösungen wie denen von 易营宝, die intelligente Website-Erstellung, SEO-Optimierung, Werbeschaltung und Social-Media-Betreuung in einem System bündeln, liegt der Vorteil darin, dass die Website-Struktur von Anfang an auf die spätere Vermarktung ausgerichtet werden kann und die Beschaffungskommunikation reibungsloser verläuft. Ob dies für Sie geeignet ist, hängt jedoch weiterhin von der personellen Ausstattung Ihres internen Teams und Ihren jährlichen Zielen zur Kundengewinnung ab.
Zwischen einer standardisierten Präsentationswebsite und einer Website mit individuellen Funktionen bestehen normalerweise erhebliche Preisunterschiede. Anfrageformulare, Produktfilter, Dokumenten-Downloads, die Anbindung von Online-Chats, Händleranträge, Musteranfragen, Angebotsanfragen und Mitgliedersysteme können die Kosten deutlich erhöhen.
Aus Erfahrung sollten Einkäufer vor allem vermeiden, Funktionen zunächst nach dem Launch zu ergänzen, wenn die ursprüngliche Architektur dafür keine Schnittstellen vorsieht. Nachträgliche Erweiterungen bedeuten häufig Nacharbeit. Erstellen Sie zunächst eine Liste der gewünschten Funktionen: Was muss zum Launch vorhanden sein? Was wird voraussichtlich innerhalb von sechs Monaten benötigt? Was ist bislang nur eine Idee? Wenn diese drei Ebenen getrennt werden, kann der Anbieter ein realistischeres Entwicklungsbudget erstellen.
Bei Exportwebsites nimmt häufig nicht die Programmierung, sondern der Inhalt die meiste Zeit in Anspruch. Produktunterlagen müssen zusammengestellt, Bilder ausgewählt, Parameter vereinheitlicht sowie Unternehmensinformationen, Anwendungsszenarien, häufig gestellte Fragen und Fallstudienmaterial bereitgestellt werden. Bei zusätzlicher Mehrsprachigkeit steigt der Arbeitsaufwand weiter.
Klären Sie daher vor der Beschaffung: Sind Inhaltsaufbereitung, redaktionelle Überarbeitung, Produkteingabe und Bildbearbeitung im Angebot enthalten? Wie viele Seiten und wie viele Produkte werden erfasst? Wie werden zusätzliche Inhalte berechnet? Viele günstige Lösungen wirken zunächst preiswert, berechnen die Inhaltspflege später jedoch einzeln nach Eintrag, Seite oder Sprache. In der Summe sind die Kosten dann oft nicht niedrig.
Diese Positionen fallen meist weniger ins Auge als die Website-Erstellung selbst, bestimmen jedoch die festen jährlichen Ausgaben. Fragen Sie beim Einkauf insbesondere Folgendes: Wird der Server im Inland oder im Ausland betrieben? Ist ein SSL-Zertifikat enthalten? Sind regelmäßige Backups vorgesehen? Wie lange dauert die Reaktion auf Website-Störungen? Werden Versionsupdates berechnet? Gibt es Einschränkungen bei Bandbreite oder Traffic【noch zu prüfen, maßgeblich ist der konkrete Dienstleistungsvertrag】.
Wenn Ihre Zielmärkte hauptsächlich in Nordamerika und Europa liegen, wirkt sich die Bereitstellungsstrategie auf die Zugriffserfahrung aus. Wenn später Google Ads geschaltet werden sollen, beeinflusst die Stabilität der Seiten auch direkt die Aufnahme der Werbekampagnen. Achten Sie beim Einkauf nicht nur auf den Preis im ersten Jahr, sondern betrachten Sie mindestens die Gesamtbetriebskosten über zwei bis drei Jahre.
Zurück zur ursprünglichen Frage: Wofür fallen die Kosten bei der Erstellung einer B2B-Exportwebsite hauptsächlich an? Kurz gesagt für Website-Struktur, Design und Darstellung, Programmierung und Backend, Mehrsprachigkeit, technische SEO-Grundlagen, Inhaltsaufbereitung sowie laufenden Betrieb und Wartung. Einkäufer sollten daher nicht auf den niedrigsten Angebotspreis achten, sondern den Leistungsumfang hinter jeder einzelnen Kostenposition genau klären. Sobald die Grenzen und Leistungen eindeutig feststehen, werden Budgetplanung, Abnahme und Erwartungen an die Ergebnisse deutlich einfacher.
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